Schützengesellschaft
Eltersdorf 1913 e. V.

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Satzung der Schützengesellschaft Eltersdorf 1913 e. V.

§1

Der Verein führt den Namen:

Schützengesellschaft Eltersdorf 1913 e.V.

und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Erlangen eingetragen Er hat seinen Sitz in Erlangen, Schießhausstr. 3, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts " Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.

§2

Sein Zweck dient der Ausübung und Pflege des Schießens auf rein sportlicher und auch gesellschaftlicher Grundlage, sowie Abhaltung von schießsportlichen Wettkämpfen nach den Ordnungen des " Deutschen- und Bayerischen- Schützenbundes". Er fördert die körperliche und seelische Gesundheit der Mitglieder, besonders der Jugend, durch Pflege der Kameradschaft der Verein ist selbstlos tätig. er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
Die Schützengesellschaft ist Mitglied des Deutschen und des Bayerischen Sportschützenbundes, deren Satzungen anerkannt sind. Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

§3

Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.

§4

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in:

Das aufzunehmende Mitglied muss unbescholten sein und in ordentlichen Verhältnissen leben. Die Aufnahme erfolgt schriftlich.
Die Vorstandschaft entscheidet über die Aufnahme.
Das aufgenommene Mitglied ist verpflichtet, die Vereinssatzung anzuerkennen und erhält einen Mitgliedsausweis. Neuaufnahmen unterliegen einer Probezeit von einem Jahr.

§5

Den Mitgliedern wird empfohlen, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen Ihnen stehen alle Einrichtungen des Vereins zur Verfügung. Wünsche und Anträge sind an das Schützenmeisteramt zu richten, welche der nächsten Generalversammlung zur Beratung und eventuell Beschlussfassung unterbreitet werden. An allen Hauptversammlungen ist teilzunehmen
Die Mitglieder verpflichten sich, den Verein nach besten Kräften zu fördern, sowie die von der Vereinsleitung erlassenen notwendigen Anordnungen zur Durchführung einen ordnungsgemäßen Schießbetriebes zu respektieren. Die im Interesse des Vereins gelegenen Empfehlungen zu beachten.
Zu den Pflichten gehört die rechtzeitige Einrichtung der fälligen Beiträge. Zur Vereinfachung des Verwaltungsbetriebs ist die Zahlung in Ganzjahresraten auf das Konto der Schützengesellschaft einzuzahlen. Ehrenmitglieder genießen die Rechte der ordentlichen Mitglieder, sind jedoch von Beitragszahlungen entbunden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt aufgrund besonderer Verdienste um den Verein, von der Mitgliederversammlung.
Stimmberechtigte sind Mitglieder, welche das 18.Lebensjahr vollendet haben.

§6

Die Mitgliedschaft endet

Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Erklärung dem Schützenmeisteramt gegenüber erfolgen.
Der Ausschluss kann erfolgen bei grober Verletzung der durch die Satzung festgelegter Pflichten, gegen die sportlichen Regeln. Mitglieder, die das Ansehen des Vereins schädigen, können falls sie trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Mitglieder, die trotz schriftlicher Aufforderung zur Beitragszahlung 2 Jahre in Verzug sind, werden ausgeschlossen.
Ferner bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines ehrenrührigen Vergehens oder eines Verbrechens muss der Ausschluss erfolgen.
Zu Abs. 1/§6- Austritt und Beendigung des Mitgliedschaft.
Sie enden beitragsmäßig am jeweiligen Ende des Kalenderjahres.
Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft besteht kein Anrecht mehr an den Verein und seine Einrichtungen. Mitgliedkarten und Schützenpässe sind einzubeziehen.

§7

Die Höhe des Vereinsbeitrags und die Aufnahmegebühr wird durch die ordentliche Generalversammlung festgelegt.
Zum Wehrdienst eingezogene Mitglieder sind während ihrer Pflichtzeit beitragsfrei, haben jedoch Beginn und Beendigung der Militärzeit dem Verein zu melden. Die Einnahmen sind nur für Vereinszwecke zu verwenden. (gemeinnützig)

§8

Die Leitung und Verwaltung des Vereins besteht aus

1.

2.

dem Ältestenbeirat

3.

der Mitgliederversammlung

Zu 1. - Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden mit einfacher Stimmmehrheit in der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. In seinen Sitzungen entscheidet das Schützenmeisteramt mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Schützenmeisters. Über die Sitzungen und Beschlüsse ist Protokoll zu führen, das vom Satzungsleiter mit unterzeichnet wird.

Zu 2. - Der Ältestenrat setzt sich zusammen aus 3 - 7 Mitgliedern. Er wird gewählt durch die ordentliche Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit auf die Dauer von 2 Jahren. Aufgabe des Ältestenrats ist, das Schützenmeisteramt in allen wichtigen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Der Ältestenrat wird berufen durch den 1. Schützenmeister und hat in allen Sitzungen gleich dem Vorstand/Schützenmeisteramt Sitz und Stimme mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Schützenmeister.
Über den Verlauf der Sitzung und gefasste Beschlüsse ist Protokoll zu führen.
Sämtliche Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Zu 3. - Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Sie wird vom 1. Schützenmeister, im Falle seiner Verhinderung, vom 2. Schützenmeister durch persönliches Anschreiben der Mitglieder unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung berufen. Die Einladung hat mindestens 14 Tage vorher zu erfolgen.

Die Tagesordnung erstreckt sich im Allgemeinen auf folgende Punkte:

1. Entgegennahme der Berichte

2. Entlastung des Schützenmeisteramtes (durch Kassenprüfer)

3. Neuwahl (Wahlausschuss, Schützenmeisteramt, Ältestenrat und Kassenprüfer)

4. Satzungsänderungen

5. Verschiedenes

Anträge müssen mindestens 1 Woche vorher schriftlich beim Schützenmeisteramt eingereicht werden. Im Übrigen obliegt der ordentlichen Mitgliederversammlung, den Vereinsbeitrag festzusetzen, sowie die Aufnahmegebühr. Beschwerden die sich

Sind zu entscheiden.

Die Mitgliederversammlung (ordentliche oder außerordentliche) sind beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß berufen wurde und mindestens der ¼ Teil der Berechtigten erschienen ist. Sie entscheidet mit Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Bei einer Satzungsänderung ist ein ¾ Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Das hierzu abzufassende Protokoll ist vom 1. Schützenmeister gegenzuzeichnen. Die Kassenprüfer, welche auf 2 Jahre zu wählen sind, haben die Aufgabe, die Kassenführung und die Jahresabrechnung aufgrund der Belege auf ihre Richtigkeit zu prüfen und hierüber der ordentlichen Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten, sowie die Entlastung für den Schatzmeister und Kassenverwalter der Muni - Kasse zu beantragen.

Der Vorstand besteht aus dem 1. Und dem 2. Vorsitzenden. Jeder vertritt alleine.

Der jeweilige Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Wahlperiode so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt wird.

Vertragsabschlüsse bei eventueller Darlehnensaufnahme sind vom 1. Schützenmeister, dem 2. Schützenmeister, sowie vom Schatzmeister zu unterzeichen.

§9

Der Verein kann außer auf Grund gesetzlicher oder behördlicher Anordnung nur durch den Beschluss einer eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu diesem Beschluss ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Entschließen sich mindestens 7 Mitglieder, den Verein weiterzuführen, so kann der Verein nicht aufgelöst werden.

§10

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins an das Sportamt der Stadt Erlangen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§11

Der Verein ist eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Erlangen unter der Urk. - Nr. VR 121

Erlangen, den 24.Juni 1980
Schützengesellschaft Eltersdorf 1913 e.V.

Die Satzungsänderung wurde der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. Juli 1980 vorgelegt und genehmigt.